Gassigehen ist eine wahre Wohltat für Hund und Mensch. Bewegung, frische Luft, Spiel und Begegnungen mit Artgenossen. Zumindest wenn die Sonne scheint. Gewisse Zweifel kommen mitunter bei Regen und Sturm auf – das ist dann wohl der berühmte innere Schweinehund.

Was hat es mit der Redewendung auf sich, dass man bei "schlechtem" Wetter keinen Hund vor die Tür jagen würde? Bei genauerer Betrachtung drängt sich der Verdacht auf, dass dies vielmehr eine Ausrede für den Menschen ist, gemütlich daheim auf der Couch zu bleiben. Das geht natürlich nicht, denn Hunde brauchen den täglichen Auslauf bei jedem Wetter, nicht nur um ihr Geschäft zu erledigen. Auch für das Wohlbefinden.

Solche Menschen, solche Hunde

Gassigang im RegenBei Hunden gibt es, wie auch bei den Menschen, solche und solche. Die einen möchten keinen Tropfen an ihr Fell lassen, anderen ist es schlicht egal, ob es nass von oben kommt und wieder andere tollen besonders gern im Regen herum und lassen keine Pfütze aus.

Also, Regen sollte kein Grund sein, die gewohnte Gassirunde ausfallen zu lassen. Der Mensch hat ja immerhin die Möglichkeit, sich entsprechend zu kleiden.

Abtrocknen nicht vergessen

Gassigang im RegenBei der Rückkehr ins traute Heim trocknen Sie ihren Vierbeiner gut mit einem Handtuch ab. Das beugt einer Erkältung vor und schützt Ihre Einrichtung, denn anderenfalls wird der Hund das mit kräftigem Schütteln selbst erledigen.

Auch ein Hund kann eine Erkältung bekommen und zeigt dann ähnliche Symptome wie der Mensch: eine laufende Nase, tränende Augen, Niesen und Husten können auftreten. Unbehandelt kann sich solch ein Schnupfen zu einer gefährlichen Lungenentzündung entwickeln. Generell ist es besser, einen Schnupfen vom Tierarzt abklären zu lassen.

Mit Hausmitteln sollten Sie lieber vorsichtig sein, wenn Sie sich nicht sicher sind, da diese beim Hund anders als beim Menschen wirken. Ist der Hund erkältet, ist es noch wichtiger als sonst, dass er jederzeit ausreichend Wasser zu trinken hat.

In Bewegung bleiben

Gassigang im RegenIst es nicht nur nass, sondern womöglich auch noch kalt und windig, ist es besser, beim Gassigang kontinuierlich in Bewegung zu bleiben und etwaige Pläusche nicht zu sehr auszudehnen. So kühlen Hund und Mensch nicht so schnell aus. Besser ist es, Stöckchen zu werfen oder mit einem Ball zu spielen.

Bei starkem Regen kann die Sichtbarkeit eingeschränkt sein. Ein blinkendes Halsband für den Hund hilft, Unfälle zu vermeiden. Also, auch wenn Sie oder Ihr Hund nicht zu den größten Fans des himmlischen Nasses gehören, geben Sie sich einen Ruck und gehen trotzdem regelmäßig vor die Tür.