Es sind nicht nur die Deutschen selber, die immer mehr mit Übergewicht zu kämpfen haben – Studien belegen, dass auch 30% der Hunde unnötig viele Fettreserven mit sich herumschleppen. Ebenso wie bei Menschen, führt Übergewicht bei Hunden zu unterschiedlichen gesundheitlichen Beschwerden.

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Germany’s next TopmoppelWie Kinobesucher mit Popcorneimern haben Hunde kein Sättigungsgefühl und werden immer alles wegfuttern, was ihnen hingestellt wird. Erstaunlich ähnlich wie beim Herrchen sind es meistens die Leckerlis zwischendurch, die unschöne Speckröllchen an Hüften und Hals verursachen. Dabei sollten Leckerlis nie mehr als 10% des Energiebedarfs von Ihrem Hund abdecken. Bekommt Bello beim Grillen eine halbe Bratwurst? Dann braucht er keinen vollen Napf Trockenfutter oben drauf.

Gassi? Aber es regnet...!

Die beste Fürsorge ist ausreichend Bewegung. Auch wenn unterschiedliche Rassen mit mehr oder weniger Herumrennen auskommen, sind ausgiebige Spaziergänge gut für Hund und Herrchen. Belohnen Sie Ihren Hund mal mit einem Ballspiel – die Aufmerksamkeit wird ihn genauso freuen und ein bisschen Sport schadet niemandem. Ist es schon zu spät und wirkt Ihr Hund selber wie ein Fußball? Dann bietet sich insbesondere schwimmen für die Liebhaber an, da es viele Kalorien verbrennt und die Gelenke schont.

Ich finde dich trotzdem hübsch!

Nein, Ihr übergewichtiger Hund sieht nicht schön aus. Meistens glänzt das Fell nicht mehr, das Tier wird träge und wirkt insgesamt deprimiert. Übergewicht löst unnötig viele Probleme aus, die am Ende nicht mal der Tierarzt mehr beheben kann:

• Diabetes mellitus
• Herz- und Kreislauferkrankungen
• Erkrankungen des Bewegungsapparates
• Stoffwechselerkrankungen
• Erhöhtes Narkoserisiko
• Hauterkrankungen
• Schwächung des Immunsystems

Ich bin nicht fett, nur fluffig!

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Ob ein Hund tatsächlich übergewichtig ist, lässt sich nicht an der Zahl auf der Waage erkennen. Bei Hunden schaut man auf die Form. Das sogenannte Body Condition Score System erlaubt eine ziemlich vernünftige Einschätzung und betrachtet die Körperform des Vierbeiners. Allerdings gibt es Hunderassen mit besonders dicker Unterwolle oder einem extrem zierlichen Bau, die nicht so ins Schema passen. Deswegen sollte man immer einen Tierarzt aufsuchen, bevor man mit Diäten anfängt. Der Tierarzt kann auch Krankheiten als Grund der Fettleibigkeit ausschließen.
Grafik geklaut von Royal Canin





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