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Brutale Jagd auf Grizzlys

15.10.2015

Seit Oktober gehen gewissenlose Jäger im Westen Kanadas wieder auf Trophäenjagd auf Grizzlybären – Tierschützer und Ureinwohner wollen das Töten stoppen.

Trotzdem laut Umfragen 90 % der Einwohner dagegen sind darf, seit dem 1. Oktober in der kanadischen Westküstenprovinz British Columbia wieder Jagd auf Grizzlybären gemacht werden. Die umstrittene Trophäenjagd lockt jedes Jahr Tausende Jäger aus dem In- und Ausland in die Wildnis. 3500 Abschusslizenzen hat die Regierung, trotz des Wiederstands in der Bevölkerung, dieses Jahr zur Verfügung gestellt. Ein gutes Geschäft für die traditionell starke Jagdlobby. Bis zu 20 000 Dollar zahlen Jagdtouristen aus den USA oder Europa für eine geführte Grizzlyjagd, die laut Gesetz auf etwa zwei Dritteln der Fläche British Columbias möglich ist. Neben den „legalen“ Jagden sterben unzählige Tiere durch illegale Abschüsse, die kaum zu kontrollieren sind.

Die ganze Brutalität und Grausamkeit der Bärenjagd zeigt ein Video, dass von der Umweltgruppe Wildlife Defense League aus Vancouver ins Internet gestellt wurde. Darauf ist zu sehen, wie ein Grizzlybär aus dem Hinterhalt von mehreren Schüssen getroffen wird und grausam verendet.

Mit vierzehn verbündeten Stämmen haben nun die Ureinwohner ein einsames Wildnisgebiet Gebiet, größer als die Schweiz, im Herzen des Great Bear Rainforest symbolisch zum Sperrgebiet für Trophäenjäger ernannt. „Da die Regierung nichts unternimmt müssen wir selbst für den Schutz der Grizzlys sorgen“, erklärt Häuptling Doug Neasloss in einem Interview. Nach dem Selbstverständnis der Ureinwohner ist die Jagd nur zur Nahrungsbeschaffung erlaubt. Da einiger Stämme Lodges betreiben, die sich auf die Bärenbeobachtung spezialisiert haben, ist auch deren wirtschaftliche Existenz durch die Jagd gefährdet.

Während eines Besuchs im Great Bear Rainforest sprach sich auch die populäre Sängerin Miley Cyrus gegen die Jagd auf Grizzlybären und Wölfe in British Columbia aus.

Nach Angaben des kanadischen Fremdenverkehrsverbands spült der naturnahe Tourismus inklusive Bärenbeobachtung allein in der Provinz in British Columbia jedes Jahr umgerechnet etwa 1,3 Milliarden Euro in die Kassen der Provinz – die Bärenjagd dagegen gerade mal 103 Millionen Euro. In der Nachbarprovinz Alberta ist die Jagd auf die ikonischen Tiere übrigens seit 2006 verboten.

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